Radfahren wird wie überall in Deutschland auch in Delitzsch immer beliebter. Diese Website bietet breiten Überblick über verkehrstechnische gute Radfahrlösungen, über Schwachstellen bis hin zu wirklichen Gefahrenstellen. Beurteilt werden die Radfahrmöglichkeiten auch aus Sicht von Familien, die mit ihren Kindern unterwegs sind.

Mit einige Ausnahmen sind die Radfahrmöglichkeiten im Delitzscher Zentrum als gut zu beurteilen. Auch die Naherholungsgebiete Werbeliner See und Goitzsche habe sehr gute Radfahrmöglichkeiten.

Verbesserungswürdig sind jedoch die Zufahrten mit dem Fahrrad in diese Naherholungsgebiete. Es gibt zuwenig Zufahrten und diese sind im Süden nur über Gefahrenstellen zu erreichen. Ausser in den Naherholungsgebieten sind die Radfahrmöglichkeiten im Delitzscher Umland schlecht. Dies liegt vor allem an einer Fehlentwicklungen in der ländlichen Struktur in Nordsachsen. Die riesige Felder die erst durch die sozialistischen LPG und später durch die Agrargenossenschaften entstanden sind, lassen keinen Platz für Feldwege.

Fahrradstrecken zu den Naherholungsgebiete und zu Schulen

Bei den analysierten Fahrradstrecken handelt es sich nicht um "Behördenwege", also Wege die von Amts wegen vorgesehen sind, sondern um Wege die tatsächlich benutzt werden, und in dieser Form auch von den Routenplanern vorgeschlagen werden. Ein Beispiel: Möchte man aus dem Fahrradtunnel kommend die ca. 6 Meter breite Eilenburger Strasse überqueren, so wäre der "Behördenweg" ein 400 Meter langer Umweg über eine Ampel. In der Praxis wählen Radfahrer und Fußgänger jedoch den direkten Weg über die Straße.

Die Stadt wurde gedanklich in vier Teile - Nordwest, Nordost, Südost und Südwest unterteilt. Das Ziel wird von jeweils einem exemplarischem Startpunkt aus diesen vier Teilen angefahren. Die Startpunkte mit guter Fahrradanbindung sind:

Rund um Delitzsch

Anspruch war eine Strecke wirklich rund um Delitzsch zu finden der sich für eine Familientour mit dem Fahrrad eignet. Dies gestaltet sich jedoch gerade im Westen schwierig. Eine konsequente Streckenführung würde hier ein Befahren der B184 bzw. Staatsstraße 2 erzwingen, weshalb die Route im Westen durch das äussere Stadtgebiet verläuft. Hinderlich ist auch die Bahnlinie von Halle nach Eilenburg, wo es zu wenig Tunnel und Brücken gibt, stattdessen Bahnübergänge, die nicht für Fußgänger und Radfahrer ausgebaut sind. Die fehlenden Feldwege auf den riesigen Feldern der Agrargenossenschaften erschweren die Streckenführung zusätzlich.

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